Reisen & Erleben


 

Das Paradies ist auf Erden. Man muss nur die Augen weit öffnen, auch auf die kleinen Dinge im Leben achten und die Schönheit unseren Planeten mit allen Sinnen tanken.

Ich lade Dich auf eine Reise durch schöne und interessante Orte ein. Genieße die schönen Ausblicke und Augenblicke, vielleicht bekommst du Lust, diese Orte selbst zu besuchen und sich daran so erfreuen, wie ich und meine Freunde.


Viel Vergnügen beim Lesen und Betrachten.

 

SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: W9 Studios
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: W9 Studios

Für jeden was dabei

Für Familien, für Singles, für Paare – die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental bietet jedem, was er braucht. Es ist eines der größten und modernsten Skigebiete weltweit. Einzigartig: 9 direkte Einstiegsorte mit über 284 täglich perfekt präparierten Pistenkilometern sowie 21 Talabfahrten erwarten Sie. 

 

Ob als Anfänger, Familie, Genuss- oder Vielskifahrer, in der SkiWelt haben alle irrsinnig viel Spaß. Skifahrer erwarten zudem 90 moderne Bahnen, Panoramaausblicke auf über 70- 3000er Berge, das ALPENIGLU® Dorf, 4 Funparks, Erlebnispisten, 3 beleuchtete Rodelbahnen sowie Österreichs größtes Nachtskigebiet. Geht nicht, gibt es nicht. Und selbst der Einkehrschwung hat Klasse: 77 familiengeführte Hütten mit Sonnenterrassen und Bedienung laden zum ein. Gemütlichkeit, Gastlichkeit, Tiroler Schmankerl u. echter Tiroler Charme geben hier den Ton an - rein statistisch gesehen gibt es hier alle 3,3 km die Möglichkeit einzukehren. Auch in Punkto Schneesicherheit trifft man hier ebenfalls ins Weiße, denn die SkiWelt zählt zu den Schneesichersten Wintersportregionen der Alpen ( www.skiwelt.at )

Nur 1 Stunde von Salzburg, Innsbruck oder München entfernt ....

ist die SkiWelt nicht nur irrsinnig schnell sondern auch bequem mit dem Auto, Bus, Zug oder auch per Flugzeug erreichbar. Herzlich willkommen in Brixen im Thale, Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Scheffau, Söll und Westendorf. 

ANREISE

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

SkiWelt  Individualtarife:

In der Nebensaison kostet ein Tagesskipass für einen Erwachsenen 42,50 EUR, für einen Jugendlichen 32,00 EUR und für Kinder (Jahrgang 2001-2011) nur 21,00 EUR. In der Hauptsaison fahren Erwachsene für 47,00 EUR, Jugendliche für 35,00 EUR und Kinder für 23,50 zum Tagestarif in der SkiWelt.  Irrsinnig toll: Alle Kinder ab Jahrgang 2011 fahren kostenlos!

TARIFE

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Tim Marcour
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Tim Marcour

IRRSINNIG ATTRAKTIVE ANGEBOTE:

·         Alle Kinder bis 15 Jahre (Jg. 2001 – 2010) fahren frei! 08.12.-22.12.2016 & 11.03.-02.04.2017

Einzige Voraussetzung: Ein Elternteil kauft einen Skipass von einer Gültigkeitsdauer von mind. 3 Tagen.

 

 

·         NEU!! Ladies & Men’s Day - 25 % Rabatt

Ab 10. Jänner fahren jeden Dienstag alle Männer und jeden Mittwoch alle Damen bei Tages- oder Teiltageskarten zum Jugendtarif. Somit sparen sich alle Damen und Herren jeweils 11,50 EUR.

 

·         Irrsinnig tolles Kombiticket

welches einen Tag Therme Erding und einen Tages Skipass für die SkiWelt beinhaltet, für nur 70,00 EUR. (Ersparnis 13,00 EUR)

 

 

·         Irrsinnig groß

Ab kommenden Winter ist die SkiWelt über 10 % der Pisten, Teil des weltgrößten Skikartenverbundes – über 2.750 Pisten km mit einer Karte! Das Angebot der beliebten Kitzbüheler Alpen AllStarCard wurde mit einem Schlag verdreifacht und umfasst nun 25 Skiregionen in 6 Bundesländern!

 

·         Irrsinnig sparen bei den SuperSkiWochen

Bis zu 25 % günstiger kann man den Skiurlaub während den SuperSkiWochen  in der SkiWelt verbringen.

 

Qualitätsoffensive in der SkiWelt: verbesserte und neue Schneeanlagen | 10er-Erlebnis-Gondel

Salvenmoos Söll | Ski in & Ski out Parkhaus und Skidepot Scheffau

27 Millionen für Investitionen in noch mehr Komfort und perfekte Pisten in der SkiWelt!

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Christian Kapfinger
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Christian Kapfinger

Immer besser, immer attraktiver, immer moderner! Kein Jahr ohne Neuerungen bei der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental. Auch dieses Jahr werden mehr als 27 Millionen Euro investiert – und mit dem Neubau der Salvenmoos-10er-Erlebnis-Gondel in Hochsöll steht auch wieder ein neuer Lift auf dem Plan.

Erlebnis-10er-Gondel Salvenmoos: inszeniertes Wintererlebnis

Der Neubau des Salvenmoos-Liftes Hochsöll ist die größte Einzelinvestition für den kommenden Winter. Die 1988 errichtete 2er-Sesselbahn wird durch eine Erlebnis-10er-Gondel ersetzt, die den Gästen eine völlig neue Dimension des „Liftvergnügens“ bieten wird. Welche Art dieses Liftvergnügen sein wird? Lassen Sie sich überraschen!


Alle SkiWelt Verbindungen durchgehend schneesicher

Nicht weniger als 229 von 284 Pistenkilometern sind ab dem kommenden Winter beschneibar und innerhalb von drei Tagen winterfit.

Fast 100 neue Schneeerzeuger – in Summe sind es nun schon über 1.700 Schneekanonen in der gesamten SkiWelt –, viele Verbesserungen bei der Technik und der Versorgung der Schneeanlagen (allein 10 Mio. Euro werden in die Vergrößerung des Speicherteichs Kreuzjöchlsee in der SkiWelt Westendorf investiert), neue Pistengeräte: in Sachen Pistenkomfort setzt die SkiWelt Maßstäbe und baut ihre Spitzenposition weiter aus. Vorbildlich: Bei allen Anlagen setzt die SkiWelt zu 100 % auf erneuerbare Energie aus Tiroler Wasserkraft. Apropos Energie: die Elektroladestationen in den Parkanlagen werden weiter ausgebaut – diese stehen während des Skitages gratis zur Verfügung. 

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SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental ... immer eine Reise wert.

Foto: www.skiwelt.at
Foto: www.skiwelt.at

Schnell, modern und innovativ

Die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental ist immer eine Reise wert. Denn jedes Jahr aufs Neue gibt es andere Erlebnispisten. Diese Saison gibt es drei neue Liftanlagen, darunter die schnellste 8er Sesselbahn der Welt. Die Bergbahnen der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental sorgen ständig für noch mehr Komfort, Qualität und Sicherheit. Kein Wunder bei einer Investitionssumme von 51 Millionen Euro.

Dabei ist das mit Abstand größte Vorhaben der Neubau der Hartkaiserbahn in der SkiWelt Ellmau: eine hypermoderne 10er-XLarge-Gondelbahn, eine der modernsten Seilbahnen weltweit!

Mit 3.200 Personen pro Stunde wird die Förderkapazität mehr als verdoppelt, alle Kabinen sind mit Sitzheizungen und WLAN ausgestattet und behindertengerecht. 

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Foto: Christian Kapfinger
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Foto: Christian Kapfinger

Komplett neu gebaut werden auch die Berg- und Talstation in Ellmau. An der Bergstation entsteht das „Erlebnis-Eldorado Hartkaiser“ mit eigenem Kinderrestaurant, Kinderbetreuung für Kleinkinder (Ellmi’s Kids Club), Erlebnis-Kinderskischule und Skidepot. Die neue Talstation wird barrierefrei, mit Sportshop, beheiztem Skidepot auf 1500 m2, Restaurant und Aprés Ski Lokal.

 

In der SkiWelt Brixen entsteht mit der neuen 8er-Jochbahn – der schnellsten 8er-Sesselbahn der Welt, natürlich mit Sitzheizung und Wetterschutzhauben – ein besonders attraktives, abwechslungsreiches, sonniges und schneesicheres Pistenparadies: für sportliche Skifahrer ebenso attraktiv wie für Familien und Einsteiger.

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Foto: Christian Kapfinger
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Foto: Christian Kapfinger

Völlig neu ist auch die 6er-Schernthannbahn in der SkiWelt Hopfgarten. Mit Sitzheizung, Komfortpolsterung, blitzblauen Wetterschutzkuppeln, automatischer Bügelschließung und einer automatischen Einstiegshilfe für Kinder mit Hubtisch zählt die Bahn zu den komfortabelsten und familienfreundlichsten Liften weltweit.

 

Pistenqualität gesichert

Doch nicht nur in Komfort wird investiert, wichtig ist ja auch, dass der Schnee vorhanden ist. In der Skiwelt SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental kein Problem. Die Schneeanlagen wurden erweitert und verbessert, und zusätzlich sorgen drei neue Hi-Tech-Pistenmaschinen für noch bessere Pistenqualität. Mittlerweile sind 90 Prozent der 280 Pistenkilometer beschneibar – nicht weniger als 65 topmoderne Pistenwalzen sorgen Nacht für Nacht dafür, dass sich alle SkiWelt-Abfahrten jeden Morgen in perfektem Zustand den Wintersportlern präsentieren.

 

Das Besondere

 

Mit 90 Bahnen und Liften, 280 Pistenkilometern aller Schwierigkeitsgrade – fast alle davon mit modernen Beschneiungsanlagen ausgestattet (von 250 beschneibaren Pistenkilometern können 120 Kilometer innerhalb von nur 3 Tagen skifit gemacht werden) und 77 Hütten – ist die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Und: jeder kommt auf seine Kosten. Das Angebot eignet sich für Familien, Studenten, Singles, Ehepaare oder Senioren. Und genau dieses „gemischte Publikum“ macht den Aufenthalt jedes Jahr aufs Neue spannend.  


INFORMATION

Kontakt

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental Marketing GmbH

Dorf 84

A-6306 Söll

Tel: +43 5333 400

Fax: +43 5333 400 9100

E-Mail: office@skiwelt.at

Homepage: www.skiwelt.at

BERICHT

Elke Engels - Apothekerin, Business Coach (IHK)

Fachjournalistin für Pharmazie und Medizin

Chefredakteurin PTA PROFESSIONAL

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Redaktionsbüro Elke Engels

Habichtsweg 2

61118 Bad Vilbel

www.ElkeEngels.de



Ein Stück Paradies mitten in Österreich.

Dieser Beitrag ist etwas länger, es lohnt sich aber, diese paar Zeilen zu lesen. Mach dir also eine Tasse Kaffee oder Tee und genieße die Lektüre!

Unser letzter Ausflug nach Österreich war eine sehr große Überraschung. Wir sind seit vielen Jahren unterwegs, haben in sehr vielen Hotels und Pensionen übernachtet oder gespeist, aber das, was wir im Hotel-Restaurant Schwaiger in Tauplitz erlebt haben, hat alle unseren Erwartungen übertroffen.

 

Gebucht haben die zwei Nächte als Alpendeal bei www.tiscover.de. Die Bewertungen waren gut, der Preis als Aktionspreis natürlich super. Gleich nach der Buchung wandte ich mich schriftlich an das Hotel mit der Bitte, unser Zimmer nach Möglichkeit im Erdgeschoss zu reservieren. Die Antwort kam prompt und war sehr höflich.

Angekommen (mit Navi absolut einfach), etwas müde und genervt, weil auf beiden Autobahnen A8 und A10 nur Baustellen und Staus waren, standen wir vor einem grünen Haus. Der Parkplatz war direkt vor dem Haus, vor der Treppe stand ein Infoschild mit dem Angebot aus der heutigen Speisekarte. Das fiel uns sofort auf, weil die Speisen sehr attraktiv klangen und es war kein klassisches Schweineschnitzel, sondern vegetarische Gerichte. Was für eine Überraschung.

Wir wurden von der Chefin begrüßt. Ganz herzlich, mit Handschlag und einem ruhigen Lächeln hat sie unsere Anreise und die Details des Aufenthalts angesprochen. Die Anmeldung erfolgte, wie in den meisten Hotels, schnell und kompliziert, wir wurden von der Chefin persönlich nach oben, zu unserem Zimmer gebracht. Dies ist nicht selbstverständlich und im fast keinem der 3- oder 4-Sterne-Hotels der Fall.

Das Zimmer war großzügig geschnitten mit einem großen Balkon. Natürlich haben wir sofort die Fenstertüren aufgerissen und das Panorama, den Blick direkt auf einen riesigen Berg, genossen.

Die nächste Überraschung war die Ausstattung des Zimmers. Laminatfußboden. Was für eine Freude! Ich persönlich finde ich die Teppichböden in den Hotels absolut abstoßend. Auch dann, wenn sie augenscheinlich sauber sind. Die Begründung ist, glaube ich, überflüssig.

Zur Ausstattung des Zimmers gehörten Handtücher für Sauna, Bademäntel, Föhn (vielen Dank an die Hotelbetreiber – endlich ein normales und leistungsstarkes Gerät), eine zusätzliche Decke und viele Kleiderbügel. Auf dem Balkon zwei Stühle. Ich werde hier nicht über Tisch und Sofa, also die selbstverständlichen Ausstattungselemente schreiben. Ich möchte mich eher auf die Besonderheiten des Hauses konzentrieren.

Was sehr positiv aufgefallen ist, war ein Buch auf dem Tisch und eine Liste mit den TV-Programmen (in vielen Hotels muss man ständig zappen).

Nachmittag ist die Küche geschlossen, man bekommt im Restaurant allerdings Kaffee, Getränke und Kuchen serviert. Das Restaurant hat einen schönen, sehr großen Balkon mit Tischen. Wir haben natürlich sofort einen Kaffee trinken wollen – in Österreich heißt der ganz normale Kaffee, wie wir ihn in Deutschland kennen, ein Verlängerter. Also haben wir uns für einen Verlängerten und ein Stück Kuchen entschieden. Zur Auswahl stand ein Blechkuchen mit Heidelbeeren und ein Zwetschgenkuchen (für die, die aus dem Norden der Republik kommen: Pflaumenkuchen aus den kleinen Pflaumen, nicht den großen runden). Wir haben den Zwetschgenkuchen mit Sahne gewählt und wir wussten sofort, die Küche ist vielversprechend. Desto mehr waren wir auf den Abend gespannt.

Am Abend gab es für die Gäste, die mit Halbpension gebucht haben, eine feste Speisekarte. Wir haben das Hotel nur mit Frühstück gebucht, uns stand also die ganze Karte zur Verfügung. Es gab Rinderfilet mit Krenkruste (Meerrettich), Kartoffelecken und Gemüse. Alles frisch, alles sehr gut gekocht. Das Fleisch war medium, wie gewünscht.

Die Chefin sprach mit einigen Gästen (auch mit uns) und hatte den einen anderen Ausflugstipp parat.

Im Haus stehen den Gästen eine Sauna und ein Whirlpool zur Verfügung. Man kann auch eine Massage buchen.

Die Nacht war ruhig, das Bett super komfortabel. Das WLAN ist kostenlos, die Zugangsdaten bekommt man an der Rezeption.

Das Frühstück war das nächste Highlight unseres Aufenthalts. Es gab kein Buffet – es gab drei Buffets! Ein Tisch mit gekochten Eiern und Rühreiern, Säften, zig Müsli-Sorten mit diversen Kernen, Rosinen usw. Die Auswahl war sehr groß und die Qualität absolut 1A.

Der zweite Tisch war ein Kombi aus Kühltheke und mit diversen Schinken, Käsesorten, Quark (mindestens 6 verschiedene Sorten, Natur oder zu einer Paste verarbeitet, z.B. Kräuter, Tunfisch, Eier), Lachs und, und, und … Am Seitentisch standen verschiedene Marmeladen – Mensch, waren diese lecker! Der Chef kocht diese persönlich und sage Euch – ein Traum!

Am dritten Tisch verschiedene Brotsorten, Semmeln (Brötchen), Croissants – alles in einem Mini-Format – das fand ich so super, man konnte dadurch mehr verschiedene Sorten ausprobieren. Alles frisch. Gleich daneben kleine Körbchen, man musste also nicht alles auf einem Teller stapeln oder drei Mal laufen.

Am Frühstückstisch wartet auf die Gäste eine Gäste-Zeitung. Ja, Gäste-Zeitung. Liebevoll von der Hotelleitung zusammengestellt, voller Infos über aktuelle Veranstaltungen in der Region, Tipps, lustiger Geschichten und Wissenswertes. Jeden Tag frisch.

Am nächsten Tag haben wir uns für Kaiserschmarrn und Eis entschieden. Der Kaiserschmarrn war ein TRAUM! Mein Mann bestellte ihn mit Rosinen und ohne Puderzucker, ich ohne Rosinen, dafür mit Puderzucker. Alles perfekt serviert. Ich sage Euch, ein Genuss vom Feinsten! Das Eis rundete alles ab – es wird von einer Bäuerin aus natürlichen Zutaten hergestellt. Ein Gaumenschmaus!

Ach … ich könnte noch lange über alles schreiben. Über das Hotel, über die frischen Kräuter aus dem Garten und über die Region. Da habe ich noch nicht einmal angefangen und noch nicht geschrieben, dass die Region ein Paradies für Wanderer, Radfahrer im Sommer und Skifahrer im Winter ist. Ein Sessellift direkt vor der Haustür, ein paar Kilometer weiter eine Sprungschanze, mehrere Seen und andere Skilifte. Die Berge sind fantastisch. Die Umgebung traumhaft. Eine Oase für Naturliebhaber.

Am Samstag haben wir einen tollen Ausflug zum Grundlsee und Toplitzsee gemacht.

Am Sonntag haben wir uns nach dem Frühstück schweren Herzens verabschiedet.

Diesmal haben wir eine andere Strecke gewählt – entlang der B145 und B158, durch Salzkammergut, am Wolfgangsee und Fuschlsee vorbei. Wow! Eine phantastische Strecke – die wäre es wert, dort einen Tag länger zu verweilen.


Ich komme ursprünglich aus der Hotellerie und Gastronomie, bin ausgebildete Fachkauffrau für Hotellerie und Tourismus, mein Mann kommt aus der Lebensmittelbranche und war jahrelang Verkoster bei einem sehr großen, internationalen Unternehmen. Wir haben im Hotel selbstverständlich das eine oder andere gesehen, was man sofort oder bei einem Umbau optimieren könnte. Es sind jedoch Kleinigkeiten gewesen, die den meisten Gästen oder Branchenfremden nicht einmal auffallen würden.


Nun, es waren zwei wunderschöne Tage und ich kann Euch dieses Hotel wirklich empfehlen. Ein sauberes und komfortables Hotel, freundliches Personal (alle Mitarbeiter, die wir getroffen haben, waren zuvorkommend und sehr höflich). Eine perfekte Basis für viele Ausflüge.

Die herzliche Art von Birgit Egger und Alfred Schwaiger, das Engagement dieser zwei großartigen Menschen, diese Freundlichkeit, mit der sie die Gäste empfangen und betreuen … nicht alltäglich und einfach großartig. An dieser Stelle nochmals ein GROSSES DANKESCHÖN für die wunderbare Zeit!

 

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Hotel-Restaurant Schwaiger in Östereich

Ein absoluter Geheimtipp für einen Ausflug oder einen Urlaub in Österreich: Hotel-Restaurant Schwaiger in Tauplitz.

Wir waren dort jetzt am WE und das, was wir dort angeboten bekommen haben, hat unsere Erwartungen weit übertroffen. 

Der Bericht folgt in Kürze.

Ich sage nur kurz: Service und Essen - WELTKLASSE!

Vorschau

Gardasee - Kurzausflug - Ledrosee

Gardasee ist nicht gleich Gardasee. Gardasee im Norden, Gardasee im Süden, Westufer, Ostufer … Touristenorte oder ein paar Kilometer weg vom See.
Wir haben uns für eine etwas ruhigere Gegend entschieden. Außerhalb der Saison war die Anreise unkompliziert und verlief ohne Pannen. Die Wettervorhersage war echt schlecht – Regen, Regen, Regen. Wir packten also die Regenjacken ein.

Am Anreisetag hatten wir ein herrliches Wetters – 22°C und Sonne. Eine frische Brise.


Die Autobahngebühren beliefen sich also auf insgesamt 52 EUR (hin und zurück).

Die Aussichten waren bereits unterwegs atemberaubend. Verschiedene Felsformationen, blühende Bäume, Flüsse. Herrlich. Den Übergang von Österreich/Italien merkt man ganz einfach auch ohne Grenzübergänge – die Leitplanken haben auf einmal ihre Farbe von Aluminium in Rostbraun geändert. Dabei sollte man bei der Aussprache die Betonung auf Rost legen ;) Das hat allerdings den Bergen und den Aussichten keinen Abbruch getan.

Wir buchten bei booking.com ein ***Hotel in Ledro am Ledrosee. Es sind gerade 15 km vom Gardasee. Das Hotel San Carlo liegt direkt an der Straße, am Seeufer. Man fährt am Nordufer vom Gardasee entlang, über Riva del Garda Richtung Ledro. Die Straße ist schmal, eine Kurve jagt die andere. Mit Automatikgetriebe ein leichtes Spiel – man muss nicht ständig schalten.

Für die Anreise haben wir von uns ca. 4,5 Stunden inklusive Pausen gebraucht – war also kein großer Ding.

Gebucht haben wir ein Economy Doppelzimmer mit Seeblick inklusive Frühstück. Der Preis: 66 EUR pro Zimmer und Nacht. Die Buchung war einfach, die Bestätigung kam schnell. Man konnte noch kurz vor der Abreise kostenlos stornieren.

Also, wir kamen nach den 4,5 Stunden Fahrt durch schöne Landschaften an. Das Hotel machte einen freundlichen, sauberen Eindruck, ein paar Gäste saßen an den Tischen. Eine Rampe für Rollstühle. Die Gäste werden von insgesamt drei Männern bedient – einer an der Rezeption, einer ist für den Restaurant am Nachmittag und einer für das Frühstück zuständig. Anderes Personal habe ich in den 3 Tagen nicht gesehen. Wir wurden nett begrüßt, ich habe zur Auswahl zwei Zimmer bekommen.

Das gebuchte Economy-Zimmer stellte sich als Kellerloch mit einem kleinen Fenster heraus. Seeblick inklusive ;) Das zweite, zur Auswahl stehende Zimmer, war ein Zimmer im 1. OG mit einem Balkon zum Parkplatz (kostenlos, seitlich zur Straße). Das Zimmer war hell, bei geschlossenem Fenster war dort kaum ein Fahrzeug zu hören – wir haben uns also für dieses Zimmer entschieden.

Das Hotel wurde wahrscheinlich vor kurzem renoviert oder umgebaut – alles ist neu, ein schöner Aufzug, schöne Türen, Sanitärobjekte von Villeroy und Boch, einfache aber gute Hotelmöbel. Tresor. Das Bett 1A. Die Matratze fest und dick. Nur die Bezüge haben mich etwas irritiert – eine Decke eingeschlagen in weißen Bettlacken. Ich weiß es nicht, ob die Decke nach jedem Gast gewaschen wird. Ich glaube eher nicht. Sie war allerdings sauber. Die Kissen waren sehr gut, ein zusätzliches Kissen inklusive Bezug im Schrank. Im Bad ein Föhn und ein kleines Tütchen mit Haarshampoo für zwei Personen (ein Doppelzimmer). Weiße Handtücher – sauber und ordentlich. WLAN – zwar langsam, aber vorhanden und kostenlos. Das war der erste Eindruck, mehr dazu etwas später.

Wir packten aus und haben uns entschieden, einen Kaffee zu trinken. Der Herr war sehr nett, sie sprechen alle Deutsch. Der Kuchen war schnell ausgewählt, der Kaffee bestellt.

Auf Eis haben wir verzichtet – einige der Behälter waren leer und standen eingetrocknet da.
Wir suchten uns also ein Plätzchen auf dem Balkon, wunderschön … man konnte direkt auf den See schauen, links eine archäologische Stätte, rechts ein Campingplatz. Ruhig. Fast nichts los, die Saison beginnt doch erst. Wir saßen also da, haben zuschauen können, wie der Herr den Kaffee macht, den Kuchen schneidet und mit dem Kollegen redet. 15 Minuten lang. Der servierte Kaffee war dementsprechend kalt. War unserer erste und letzter dort. Der Kuchen war (glaube ich) typisch italienisch – zuckersüß – Pistazienkuchen und Schokoladenkuchen. Beide sehr gut, für uns allerdings nichts, weil wir fast kein Zucker verwenden – es schmeckte uns also so, als ob man in die Zuckerdose direkt greifen würde.

Nach der Kuchen-Kaffee-Erfahrung hatten wir gar keine Lust mehr, dort zu essen.
Man kann dort angeblich Pizza, Fisch -und Fleischgerichte essen (nach Restaurant sieht es nicht aus, mehr nach einer Kantine). Die Speisekarte wurde in Form von A4-Blättern im Treppenhaus neben der Tür aufgehängt. Diese Entdeckung machte ich rein zufällig, nachdem ich in der Früh in den Erdgeschoss wollte – aber dazu auch etwas später.

Wir machten uns frisch. Ich wollte zwischendurch schauen, ob man im Zimmer mehr Informationen über das Hotel und die Umgebung findet. Tja, dann habe ich eine Infokarte, eingeschweißt in einer Folie gefunden … die war total verschmutzt und fleckig – es war im Vergleich zu allem anderen, was wirklich sauber war, nicht dramatisch – gefallen hat mir es trotzdem nicht, weil dies auf die Nachlässigkeiten hinweist, die sich im Laufe der Zeit auch in anderen Bereichen des Hotels zeigen können (wie zum Beispiel die schmutzigen Eisbehälter).

Aber wozu hat man ‚AroundMe‘? ;) Die App funktionierte dort auch super, ich fand sofort diverse Lokale in der Umgebung. Nach Rive del Garda wollten wir am Freitag nicht mehr fahren – wir haben also eine Runde durch Ledro gedreht. Ein kleiner, verschlafener Ort. Ein Laden, eine Tankstelle Crosina Mario & C. Snc (ein sehr, sehr höflicher Mann, spricht auch Deutsch, betankt das Auto, der Preis war der günstige in der Umgebung), Mini-Golf, Apotheke, Geldautomat, mehrere Lokale – alles, was man braucht. Am Ende haben wir uns entschieden, den Wagen auf dem Hotelparkplatz stehen zu lassen und bei dem Hotel auf der anderen Straßenseite – Cima d’oro zu speisen.

Es war die richtige Entscheidung – wir konnten den Wein genießen, mussten kein Auto fahren, das essen war vorzüglich. Sehr zu empfehlen: Pizza. Ja, ich weiß – so ein Wunder, gute Pizza in Italien ;) … wir konnten allerdings uns in den drei Tagen nicht durch alles durchprobieren, daher kann ich nur berichten, was gut war. Pizza, Wein und der Grappa waren dort der Hammer! Wenn du dort Halt machen solltest, verlange nach dem dunklen Grappa – nicht dem Weißen. Es ist ein Unterschied wie Himmel und Hölle. Es war so gut und so angenehm, dass wir dort sogar am Samstag gegessen haben.

Aaa… der Fernsehen. Am Abend will man noch etwas anschauen – es sind zig italienische Programme, Radiosender und zwei deutsche Programme eingestellt – RTL und ARD.


Die erste Nacht: Bis etwa 22.30 – 23.00 Uhr hört man in diesem Zimmer echt alles im Haus. Von der Straße, bei geschlossenem Fenster bekommt man fast nichts. Danach war die Nacht ruhig und erholsam. Wach waren wir schon um 6.30 Uhr – wir schlafen nicht lang. Um 7.00 Uhr ertönte ein undefinierbares Geräusch – als ob eine Druckpumpe arbeiten würde – wenn jemand noch geschlafen hat, dann war er spätestens jetzt bestimmt wach. Dieses Geräusch ist jeden Tag um die gleiche Zeit zu hören gewesen. Da das Frühstück erst um 8.00 Uhr serviert wird, habe ich mich entschieden, im Erdgeschoss nach einem Tisch zu suchen, um in Ruhe ein wenig schreiben zu können. Laptop gepackt, in den Aufzug gestiegen und blöd geschaut – der Aufzug hält zwischen 22.00 Uhr und 8.00 Uhr nicht im Erdgeschoss an. Diese Etage ist in diesem Zeitraum geschlossen, man kann das Hotel von der Rückseite mit einem gesonderten Schlüssel betreten. Als ich das am Vortag hörte, dachte ich mir nichts dabei. Na ja, o.k. … wenn die Etage geschlossen ist, dann läufst du halt auf anderen Etagen und suchst die Möglichkeit, irgendwo deinen Laptop aufzustellen. Pustekuchen. Kein Tisch, keine Stühle, nichts. Na dann … habe ich auf das Schreiben verzichten müssen. Allerdings habe ich auf der Wanderung zwischen den Etagen die berühmte Speisekarte im Treppenhaus entdeckt (siehe Fotos).


Der Tag begann also abenteuerlich. Das Wetter war auch eine Überraschung – es blieb, entgegen den Vorhersagen, trocken. Super. Außentemperatur 18°C und ein so kalter Wind, dass ich echt meine Wintermütze vermisst habe. Hauptsache trocken. Wir stiegen also ins Auto und machten und nach Riva del Garda. Mit dem Navi von Navigon für iPhone kein Problem. Alles wunderbar beschrieben, alle Blitzer vermerkt, vor jeder scharfen Kurve gewarnt.

Direkt in Riva del Garda gibt es viele Parkplätze, die sogar jetzt, außerhalb der Saison fast alle voll waren – ich möchte nicht wissen, wie es im Sommer aussieht. Die Stadt ist sauber, allerdings gibt es zahlreiche Kontraste – überall alte Häuser und Ruinen mitten in der Stadt. Vielleicht ist genau das, was den Touristen so gefällt? Diese Mischung aus neu und alt, die als besonders Flair bezeichnet wird. Keine Ahnung. Was mir gefallen hat, waren die zahlreichen Cafés mit hervorragenden Kaffeesorten, Eis, Martini und Prosecco am helllichten Tag. Die schmalen Gassen und die Italienerinnen, denen man angesehen hat, dass sie nicht bei C&A und H&M einkaufen.

Man hätte eine kleine Runde mit einem Schiff drehen können – es war allerdings trüb und saukalt – wir haben also verzichtet. Vielleicht das nächste Mal.

Wir sind durch die Gassen rauf und runter gegangen bis uns die Füße weh taten. Ich habe die schönen Schuhe und Taschen begutachtet, mein Mann hat bestimmt die Trägerinnen der Schuhe und Taschen begutachtet, auch wenn nur dezent ;)

Der Tag war einfach nur schön. Gegessen haben wir wieder im Hotel Cima d’oro, der Fasswein war einfach zu gut, um wieder ins Auto zu steigen. In der Früh weckte uns diesmal das undefinierbare Geräusch, das Frühstück war genauso süß wie am Tag zuvor, die Abrechnung und Abreise verliefen ohne Aufregung.
Ach, das Frühstück. Das Frühstück sah so aus: Zuckersüße Croissants mit Marmelade drin, Weißbrot, Salami, Schinken und hart gekochte Eier in bunten Untersetzern aus Kunststoff. Müsli mit Jogurt. Obst aus der Dose. Marmelade und Honig  - wir probierten mehrere Sorten, alle schmeckten gleich nach Zucker. Äpfel und Kiwis. Der Kaffee war heiß. Es gab Tee und Orangensaft und selbstverständlich einen Kuchen. Man war also am Ende satt. Qualitativ – minderwertig bis mittelklassig. Nicht aufregendes. Es stellt sich die Frage, ob man in einem 4-Sterne-Hotel etwas Besseres bekommt. Hängt vielleicht vom Management ab.

Am Ende wollte ich noch an den See, um die Fotos direkt am Ufer machen zu können – es war aber nicht möglich. Von links – kein Zugang – das Grundstück grenzt an die archäologische Stätte, von rechts kein Zugang – ein Tor. Verschlossen. Na dann …

Die Rückreise verlief super, ohne Störungen, ohne Staus.

Fazit: Es lohnt sich ein Hotel zu suchen, das nicht direkt am Gardasee liegt – es ist ruhiger und günstige – man ist trotzdem in ein paar Minuten am Gardasee.

Das Hotel San Carlo würde ich trotz der kleinen Nachteile empfehlen – günstig, sauber, praktisch. Behindertengerecht. Für Kinder wurde allerdings nichts vorgesehen – ich sah dort gleich nichts, keine Schaukel, kein Sandkasten.

Allerdings in dem Hotel gegenüber - Cima d’oro – dort gibt es ein Pool, schöne Liegen, eine Schaukel, die Haustiere sind gerne gesehen. Die Preise sind vergleichbar.


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Malerwinkel am Chiemsee

Foto: hotel-malerwinkel.de
Foto: hotel-malerwinkel.de

Heute am Chiemsee unterwegs gewesen. Das Wetter echt traurig, die Erlebnisse dafür desto schöner.

Wir haben uns spontan entschieden, den Kuchen im Hotel Malerwinkel am Chiemsee zu testen und wir haben es nicht bereut.

Was heißt schon, nicht bereut - der Kuchen war echt lecker und das Ambiente war sehr empfehlenswert.

Elegant, sauber und niveauvoll aber ungezwungen. Aus dem Wintergarten blickt man direkt auf den Chiemsee und kann so die Zeit vergessen.

Da uns der Regen heute den Strich durch die Rechnung gemacht hat, greife ich auf die Fotos des Hotels zurück.

Wir haben uns für einen ganz normalen Kaffee und Kuchen entschieden. Es wird Kaffee von Dallmayer, heiß und frisch serviert.

Zur Auswahl stehen viele Kuchen und Torten, alle kann man in einer schönen Theke bewundern und auswählen. Ich: Schokomouse-Himbeer-Torte, mein Mann: Himbeer-Schmand-Torte.

Beide Torten nicht zu süß, geschmacklich sehr gut abgestimmt und luftig (ganz ehrlich gesagt - grandios!).


Die Anlage ist sehr schön und für einen Urlaub sehr zu empfehlen. Wir können dort öfter Kaffee & Kuchen genießen, weil wir den Heimvorteil haben. Allen anderen Besuchern/Reisenden/Urlaubern empfehlen wir mindestens einen Besuch, wenn man in dieser Gegend ist. Es lohnt sich!

Ein geheimtipp für einen Sommerausflug

Bild: www.aescher-ai.ch

Habe heute etwas Fantastisches entdeckt – atemberaubend – ein Geheimtipp für einen Sommerausflug.

Berggasthaus Aescher-Wildkirchli

 

Man lese auf der Webseite:

Die Luftseilbahn fährt Sie von Wasserauen in eines der schönsten Gebiete im Alpstein. Auf dem ausgedehnten Hochplateau mit der reichen Alpenflora bietet sich Ihnen eine wunderschöne Rundsicht über das appenzellische, sanktgallische und thurgauische Hügelland, die weite Bodenseegegend sowie west- und südwärts auf das malerische Panorama der Alpsteinkette.

 

Oh, Mann, die Schweiz hat ganz schöne Ecken - wenn ich das lese und die Bilder sehe, dann weiß ich schon, was mein nächstes Ziel im Sommer sein wird!


Und hier geht es zu einem atemberaubenden Video!

Karlwirt in Pertisau am Achensee

Der Wochenendausflug zum Karlwirt am Achensee in Östereich begann mit einem Mix aus Schnee, Regen, eisigem Wind und Stau auf der Autobahn. Da dachte ich mir, na sauber! Allerdings nur weniger Minuten später, als die Berge höher und höher wurden, erlangte ich meine gute Laune wieder zurück. Einfach nur. Wow!



Die Berge hüllten sich im Nebel, auf den Bäumen setzte sich eine weiße Schicht ab. Es sah aus, als ob wir auf dem Weg nach Mordor gewesen wären. Das Panorama sah imposant und geheimnisvoll aus.

Als wir Maurach (eine kleine Stadt auf einer Höhe von 950 m ü.d.M., kurz vor unserem Ziel) erreichten, eröffnete sich uns ein herrlicher Ausblick. Alle Bäume dick mit einem zum Puderzucker erstarrten Nebel bedeckt, die Berge mal klar, mal im Nebel versteckt. Der Achensee dunkel, zwischen den Bergen, alles still und friedlich.

In Pertisau, im Hotel Karlwirt***, kamen wir um etwa 14.30 Uhr an, man konnte sofort einchecken.

Das Hotel liegt unweit vom See, die Parkplätze sind direkt am Haus vorhanden (10,- EUR pro Tag). Das Haus ist weitgehend behindertengerecht eingerichtet, man muss es allerdings bei der Buchung anmerken, da einiges zu beachten ist (Aufzug vorhanden, keine Schwelen, allerdings ist nicht alles frei mit dem Rollstuhl zu erreichen, nicht jedes Zimmer bietet genug Platz für einen Rollstuhl).

 

Wir wurden von einer netten Dame begrüßt, sie erklärte alles ausführlich, drückte uns den Zimmerschlüssel und zwei Karten für kostenlose Busfahrten rund um den See in die Hand und wünschte einen angenehmen Aufenthalt.

Unser Zimmer war im 4. Stock, der nicht zu groß, aber modern. Alles neu renoviert, auf dem neuesten Stand. Unser Zimmer hatte einen großen Balkon und ein super schönes Bad. Fernseher, Telefon und Haartrockner waren natürlich vorhanden. Die Betten sehr komfortabel, alles sauber und ordentlich. Im Bad eine Flüssigseife, kein Duschgel. Vier Handtücher und ein Badvorleger in Weiß.

Wir haben über Tiscover mit Halbpension gebucht. Die Buchung an sich verlief reibungslos, unsere Fragen wurden direkt vom Hotel beantwortet. Bei der Buchung muss eine Kreditkartennummer hinterlegt werden, bezahlt wird allerdings im Hotel vor Ort.

Aber zurück zur Halbpension. Da wir ein Spezialangebot zu vergünstigten Konditionen gebucht hatten (75 EUR pro Doppelzimmer/Nacht inkl. Halbpension, Parkplatz, kostenlose Nutzung des Schwimmbads, Langlaufski und kostenlose Busfahrten rund um den See), habe ich persönlich nicht zu viel erwartet und wurde sehr, sehr positiv überrascht.

Nachmittag ein Kuchenbuffet mit kleinen Köstlichkeiten – im Preis enthalten. Getränke waren selbst zu zahlen.

 

Nach dem Kuchen haben wir eine Runde am See gedreht. Es war schon fast dunkel, die Lichter gingen an. Rund um den See alles sauber, schön eingerichtet. Am See sehr viele private Abschnitte und Pools. Es begann zu schneien.

In Pertisau wird einiges geboten. Wir haben Irish Pub gesehen, in einem kleinen Lebensmittelladen kann man alles Notwendige kaufen. Einige Läden mit Trachten und Sportzubehör. Eine Ski-Schule.

Es gibt dort bestimmt viel mehr, nur bei einem Kurzausflug haben wir nicht alles sehen können.

 

Ab 18.30 Uhr Abendessen – Tisch reserviert. Vier Gänge, die Getränke wieder nicht im Preis enthalten. Bei diesem Preis ist das aber mehr als in Ordnung.

Zur Auswahl standen zwei verschiedene Menüs – entweder Kalbsfleisch mit Gemüse oder Hirschragout mit Spätzle. Als Vorspeise geräucherte Entenbrust auf Rettich mit Sahne, Suppe mit Speckknödel, Hauptgang und eine Nachspeise – lauwarmer Schokokuchen mit Himbeermuss und Sahne. Ich sage nur: Lecker!
Der Service zuvorkommend, professionell aber nicht übertrieben steif – man fühlt sich beim Essen einfach wohl.
Ein einziger Abzugspunkt: Keine Option für Vegetarier, man müsste gesondert bestellen.

 

Den Abend haben wir in der hoteleigenen Bar im Kerzenschein, am offenen Kamin. Romantisch und total entspannt.

Die Nacht verlief sehr ruhig - keine störende Geräusche, keine brüllenden Nachtschwärmer.

Frühstück – klassisch. Ein Buffet, große Auswahl, man kann auch Sonderwünsche äußern. Die Bedienung gut gelaunt, höflich.

Das Bezahlen verlief unkompliziert, die Hauptrechnung war schon fertig, wir tauschten ein paar nette Worte aus und stürzten uns auf das Kratzen von Autoscheiben – in der Nacht fielen die Temperaturen, die ganze Welt war weiß, die Sonne kam raus.

Wer auf entspannte Atmosphäre, Ski, Spaziergänge und Ruhe setzt, ist hier vollkommen richtig.

Im Hotel: Pool, Sauna, Raum für Ski. Im Angebot diverse Veranstaltungen an verschiedenen Tagen der Woche, sowohl im Winter als auch im Sommer.

 

Empfehlungsfaktor: 4 Sterne von 5.

Zufriedenheit mit der gebuchten Leistung: 5 Sterne von 5.

Sponsor: eurowort



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